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Die tatsächlichen Auswirkungen des Klimawandels sind heute bereits unmittelbar spürbar – von Fidschi bis Langeoog. Von der Klimakrise betroffene Familien aus Europa sowie aus Entwicklungs- und Schwellenländern klagen vor dem Gericht der Europäischen Union. Der Vorwurf: Die EU-Klimaziele für 2030 liefern nicht den notwendigen Beitrag zur Abwendung gefährlicher Klimawandelfolgen und verletzen die Grundrechte der Kläger.

Bereits jetzt werden diese Menschen unmittelbar vom Klimawandel geschädigt und zukünftige Generationen werden noch deutlich stärker betroffen sein, wenn jetzt nicht gehandelt wird.

Deswegen unterstützt Protect the Planet die Klagen der betroffenen Familien vor dem Europäischen Gericht – gemeinsam mit unseren NGO-Partnern vom Climate Action Network Europe, von Germanwatch und zahlreichen weiteren NOGs in ganz Europa.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Pressemitteilung.

Die Klimaklage richtet sich gegen die zu schwachen Klimaziele der EU und die unzureichenden Richtlinien zu deren Umsetzung. Die Kläger wollen Klimaziele, die sie schützen, da der Klimawandel bereits bei Ihnen vor Ort Schäden verursacht und die in Zukunft, noch dramatischer werden. Insbesondere geht es um die Grundrechte auf Leben und Gesundheit, auf das Wohl der Kinder sowie auf Eigentum und Berufsfreiheit. Die Kläger sind besonders bedroht von Klimawandelfolgen wie Wassermangel, Überschwemmungen, Rückzug von Eis und Schnee, Dürre und Hitzewellen.

Das europäische Parlament und der Rat haben beschlossen, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 bis zum Jahr 2030 um 40% zu reduzieren.

Die EU-Klimaziele sind jedoch unzureichend, weil sie erlauben, dass 60% der Treibhausgase weiter ausgestoßen werden – mit zunehmend verheerenden Folgen für Mensch um Umwelt,. Angesichts der Notwendigkeit, weitere bedrohliche Klimaveränderungen abzuwenden, ist das inakzeptabel.

Betroffene Kinder und ihre Familien aus der ganzen Welt klagen vor dem Europäischen Gericht, um eine Verbesserung des Klimaschutzes zu erreichen. Vertreten werden die Familien durch den Juraprofessor Dr. Gerd Winter aus Bremen, die in Hamburg ansässige Umweltanwältin Dr. Roda Verheyen sowie den Londoner Rechtsanwalt Hugo Leith. Die als Kläger auftretenden Familien leiden bereits heute unter den schädlichen Auswirkungen – insbesondere für: 

• ihre Gesundheit und ihr Leben
• ihr Berufsleben, z. B. in Landwirtschaft und Tourismus
• ihr Eigentum an Häusern und Land

Die Familien, die die Klage einreichen, leben in verschiedenen Ländern Europas, in Kenia und auf Fidschi. Sie leben in Brennpunkten von Klimaauswirkungen, nämlich in Regionen mit:

• Extremen Hitzewellen und extrem langen Trockenperioden
• Überschwemmungen durch Meeresspiegelanstieg, extreme Niederschläge und Stürme
• Abschmelzungen von Gletschern und Schnee
• Starken Veränderungen von Flora und Fauna

LERNEN SIE DIE KLÄGER KENNEN

Die Klage wurde am 24. Mai 2018 beim Europäischen Gericht gegen die unzureichenden EU-Richtlinien zur Regelung der klimaschädlichen Emissionen eingereicht. 

Nachdem die Dokumente dem Gericht vorgelegt wurden, gibt es ein schriftliches Verfahren, in dem die Argumente beider Seiten ausgetauscht werden.

Grundsätzlich prüft das Gericht die Klage in zwei Stufen, bei denen die individuelle Betroffenheit der Kläger im Mittelpunkt steht. Es gibt erhebliche Hürden für einen Erfolg, wir gehen aber davon aus, die juristischen Argumente zu haben, diese zu überwinden.

Der Zeitpunkt für die Entscheidungen liegt vollständig in den Händen des Gerichts, der gesamte Prozess könnte insgesamt deutlich länger als ein Jahr dauern.

( MEDIATHEK )

Videos zur Klimaklage

Einführung in die Klimaklage

Kläger-Video: Maurice Feschet aus Frankreich

Kläger-Video: Alfredo Sendin aus Portugal

Kläger-Video: Ildebrando Conceição aus Portugal

Kläger-Video: Armando Carvalho aus Portugal

Kläger-Video: Giorgio Elter aus Italien

Kläger-Video: Petru Vlad aus Rumänien

Liebe Leserinnen und Leser,

Umwelt- und Klimaschutz geht uns alle an! Nur wenn wir uns dieser Verantwortung stellen, können wir auch die Zukunft unseres Planeten positiv beeinflussen. Es geht dabei nicht um Parteiinteressen, sondern um die Überlebensfrage der Menschheit und diese hat oberste Priorität. Politiker, die keinen Mut haben, wichtige Veränderungen für uns und die nächsten Generationen durchzusetzen, haben als Vertreter des Volkes ihren Job verfehlt. Protect the Planet unterstützt die Klage mit finanziellen und ideellen Mitteln, um den Klägern eine Stimme zu geben und politischen Handlungsdruck zu erzeugen.

Als Mutter von zwei Kindern ist es nicht zuletzt mein natürlicher Instinkt, alles Menschenmögliche dafür zu tun, dass unsere Kinder und Enkel eine Zukunft auf einem lebenswürdigen Planeten haben.

Die Erde hat sich bereits um 1,3° Celsius erwärmt und schon heute erleben wir katastrophale Stürme, Hitzewellen und Waldbrände. Wie soll es dann bei 3° oder 4° Celsius Erwärmung aussehen, auf die wir zusteuern, wenn wir die lebensnotwendigen Klimaziele nicht einhalten?

Die Zeiten des Beschönigens sind vorbei. Wir müssen handeln. Jetzt!

Herzlichst,

Ihre Dorothea Sick-Thies

Was kann ich persönlich tun?

Die Klimaklage vor dem Europäischen Gericht verdient eine größtmögliche Aufmerksamkeit und Unterstützung. Informieren Sie Ihre Freunde und Bekannte über die Aktion.

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Protect the Planet wurde von der Unternehmerin Dorothea Sick-Thies, dem Filmemacher Carl-A. Fechner und dem Netzwerker Markus Gohr gegründet. Unser Verständnis von Umweltschutz reicht daher von der Philanthropie bis zur Praxis – wir unternehmen aktiven Umweltschutz!

Protect the Planet engagiert sich täglich für den Schutz der Erde und den Erhalt einer lebenswerten Umwelt für heutige und nachfolgende Generationen als wichtigste soziale und globale Aufgabe überhaupt.

Protect the Planet fördert die friedliche und nachhaltige Energiewende und fordert 100%-ig klimaneutrales Leben und Wirtschaften – jetzt!

Wir vernetzen NGOs, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, da wir nur gemeinsam den Klimawandel begrenzen können.

Wir informieren, aktivieren und beeinflussen die gesellschaftliche, politische und mediale Meinungsbildung.

Wir realisieren eigene Kampagnen und fördern Klimaschutzprojekte unserer Partner durch Bildung, Know-how, materielle und immaterielle Mittel.

Protect the Planet kämpft für mehr politisch-ökologischen Entschlossenheit und Verantwortung sowie gegen die Lobby fossiler und nuklearer Energie.

Protect the Planet ist unabhängig, überparteilich und lebt die Werte Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Demokratie und Nachhaltigkeit.

„Mit den fossilen Energien machen wir unsere Erde einfach kaputt. Wir brauchen keine leeren Versprechungen, sondern Taten.“

Dorothea Sick-Thies, Unternehmerin und Gründerin von Protect the Planet

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