Unser Ver­anstaltungs­kalender

Vergangene Veranstaltungen

Film & Filmgespräch: „Auf den Spuren des Geldes für Umwelt und Menschenrechte“ Dokumentarfilm über 30 Jahre urgewald e.V.

Münchner Zukunftssalon (Goethestr. 28 Hinterhaus) Goethestr. 28

Wenn Natur zerstört, Klimaziele missachtet und Menschenrechte verletzt werden, steht dahinter stets viel Geld.
Und genau da setzt urgewald an: Seit 1992 offenbart die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation die Geldquellen hinter zerstörerischen Projekten.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie vor 30 Jahren eine Handvoll Aktivisti am WG-Tisch den Grundstein dafür legten. Und, wie aus dem kleinen Verein in der münsterländischen Provinz eine international anerkannte, schlagkräftige Organisation wurde. 

abgesagt – Dr. Roda Verheyen (Rechtsanwältin): „Klimaklagen als Ausweg aus der Klimakrise?“

Die bekannte Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen (Hamburg) sieht die Rolle von Recht und Gerichtsbarkeit als Ausweg aus der Klimakrise und der politischen Agonie dazu. „Wir alle sind bedroht und können mit Klimaklagen Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen.“ Steht auf ihrer neuesten Buchveröffentlichung „Wir alle haben eine Recht auf Zukunft – Eine Ermutigung“. Ihre Erfahrungen mit den von ihr betriebenen, weltweit bekannt gewordenen Klimaklagen wie der des peruanischen Bauern Saúl Lliuya gegen den Energieriesen RWE (2017), dem „People’s Climate Case“ vor dem Europäischen Gerichtshof (2018) oder der sensationelle Erfolg im „Klima-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts (2021) (u.v.m.) zeigen, dass die Judikative in Sachen Klimaschutz eine oft unterschätzte Gewalt ist und Recht verschaffen kann. Mit "Klimagerechtigkeit“ geht es (auch) „um das Recht des Menschen auf ein Leben in Würde, jetzt und in Zukunft.“ – das gilt gegenüber staatlichen Ebenen genauso wie gegenüber Unternehmen. Spannender Abend mit einem Blick in den juristischen Kampf ums Klima, ohne abgehobenes „Juristen-Sprech“. Online-Vortrag mit Gelegenheit für Chat-Fragen.

Kostenlos

Große Podiumsdiskussion: „Klimagerechtes München – Was tut die Stadt?“

Diejenigen, die am wenigsten zur Erderhitzung beitragen, sind gleichzeitig jene, die am stärksten unter den Folgen leiden (werden). Das gilt nicht nur im globalen Ländervergleich, sondern auch lokal und auch im Hinblick auf die verschiedenen Generationen. Was bedeutet das für eine wohlhabende Stadt wie München? Wer zählt in München und weltweit heute und in Zukunft zu besonders betroffenen Gruppen, und wie kann die Stadt sie unterstützen? Was können wir hier und heute tun, um den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen?

Das Netzwerk Klimaherbst, die Diakonie Bezirksstelle München, das Nord-Süd-Forum, Protect the Planet und die Münchner Volkshochschule laden die umweltpolitischen Sprecher*innen von vier Fraktionen im Münchner Stadtrat ein, um über Münchens Anstrengungen für Klimagerechtigkeit zu diskutieren: Mona Fuchs (Die Grünen-Rosa Liste), Sebastian Schall (CSU), Dr. Julia Schmitt-Thiel (SPD/Volt), Nicola Holtmann (ÖDP/ München Liste).