In unserer Reihe zum Münchner Klimaherbst 2023 „Klimagerechtigkeit“
Prof. Dr. Markus Vogt
Lehrstuhl Christliche Sozialethik, Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU)
Event-Info PDF | Dr. Helmut Paschlau
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Mehr InformationenVortragsfolien PDF | Prof. Dr. Markus Vogt
Die Klimakrise kulminiert in einem Brennpunkt globaler, intergenerationeller, sozialer und ökologischer (Un-)Gerechtigkeit. Aus Sicht ökonomischer Interessen ist kollektives Zögern beim Klimaschutz irrational, national oder individuell aber vorteilhaft: Weil Klimaschäden alle, die Vorteile (vermiedenen) Klimaschutzes aber Wenige betrifft: Das typische Trittbrettfahrerproblem bei „öffentlichen Güter“ wie dem Klima, bei dem ein „Eintrittsgeld“ nicht erhoben werden kann. Doch das hat bekanntlich Folgen: Vorrang Armutsbekämpfung vor Klimaschutz? Verfügung über Natur nur im Sinne Gemeinwohl? Interessenkonflikte transnational vertraglich lösbar? Globale CO2-Steuer hilfreich – und durchsetzbar? Fragen von höchster Dringlichkeit und höchster Komplexität – die wohl nur einer so beantworten kann, wie es ein Sozial-Ethiker kann: Prof. Dr. Markus Vogt von der LMU. Wir sind gespannt!
Zum Weiterlesen:
- Markus Vogt; Christliche Umweltethik – Grundlage und zentrale Herausforderungen; Herder-Verlag, 2021
- Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ), „Klimagerechtigkeit“
- Wikipedia: „Klimagerechtigkeit“
- Greenpeace: „Klimagerechtigkeit“
- Weltkarte Klimagerechtigkeit
Die Veranstalter:
Saubere Energie München e.V. und Protect the Planet
Event-Kooperationspartner:
- Fridays for Future München
- Bund Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe München
- Greencity – der Verein
- Münchner Initiative Nachhaltigkeit,
- Raus-aus-der-Steinkohle München
- Fossil Free München
- Scientists4Future München
- oekom e.V.
- BenE München
- Münchner Volkshochschule
- evangelische Stadtakademie München
- Studentische Vertretung der TU München – Referat für Umwelt
Medienpartner:
Diese Veranstaltung wird gefördert von: