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Prof. Dr. Hubert Weiger: „Nachhaltigkeit und Klimaschutz zusammendenken!“

8. März / 19:00 - 21:00

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Kostenlos

In unserer Reihe

„Nachhaltigkeit_Sozial-ökologische Transformation“:

Prof. Dr. Hubert Weiger

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)
Ehrenvorsitzender Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND)
Träger des Bundesverdienstkreuzes

„Nachhaltigkeit und Klimaschutz zusammendenken!“

Dienstag, 08.03.2022, 19:00 Uhr, per Zoom-online

Mit dem Übereinkommen von Paris haben sich bisher 191 (von 197) Vertragsparteien zum Ziel gesetzt, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst 1,5 Grad, zu begrenzen. Soweit, so bekannt. Wie aber Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur zusammendenken, sondern zusammentun? Nicht nur Ziele setzen, sondern sie auch erreichen?!? Zusammen mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat der Nachhaltigkeitsrat (RNE) 2021 „Handlungsoptionen“ für eine ambitionierte Weichenstellung und die Umsetzung zwecks Erreichens von Klimaneutralität erarbeitet. Neben einer Transformation des Energiesystems empfehlen die Autor:innen des Papiers u. a. einen sektorenübergreifenden und ambitionierten CO2-Preis, vorausschauende Investitionen in den Bereichen Industrie, Mobilität, Gebäude und Landnutzung sowie  internationale Zusammenarbeit durch strategisch-thematische Klimaallianzen. Auch sollte das Engagement der Bürger:innen für Klimaneutralität gefördert und für die mit dem anstehenden Transformationsprozess verbundenen Veränderungen Akzeptanz geschaffen werden.

„Mut zu einer echten Transformation“ hatte Bundeskanzlerin Merkel zum 20-jährigen Jubiläum des Rates für Nachhaltige Entwicklung im Juni 2021 erklärt. Zwar seien die 17 Ziele Nachhaltiger Entwicklung (SDGs) seit 2016 Leitlinien deutscher Politik; es gelte aber, die Deutsche Nachhaltigkeits- strategie weiterzuentwickeln: „Was wir bisher tun, reicht schlichtweg nicht aus“. Bei 18 von 75 selbstgesetzten Zielen hinke Deutschland derzeit hinterher, zum Beispiel beim Flächenverbrauch und bei sieben Zielen, wie etwa beim CO2-Ausstoß, gehe die Entwicklung sogar in die falsche Richtung.

Mit der im März 2021 neu aufgelegten Nachhaltigkeitsstrategie habe die Bundesregierung nun sechs große Transformationsbereiche ausgemacht, auf die sie ihre Aktivitäten fokussieren wolle. „Um die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Agenda 2030 zu erreichen, müssen wir den Weg einer wirklich anspruchsvollen Transformation gehen, der wichtige Bereiche wie Energie, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Wohnen, Verkehr, Ernährung und Landwirtschaft umfasst“, heißt es im Vorwort. Nie sei die Nachhaltigkeit so tief in der Politik verankert gewesen wie heute (hm?!).

Nun denn, sind wir in den letzten zehn Jahren weitergekommen?
Gilt das Ziel einer großen Transformation auch für die neue „Ampel-Regierung“?
Wie sieht sie denn nun konkret aus, die „große sozial-ökologische Transformation zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit“?
Ganz sicher: Der für heute geladene Referent wird uns dies verdeutlichen können. Oder eher: deutlich anmahnen müssen!

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung hier (PDF)

Anmeldung erforderlich.

Zum Weiterlesen:

Die Veranstalter:
Protect the Planet und Partnerorganisationen: Fridays for Future München, Students4Future München,Parents4Future München, Bund Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe München, forum Nachhaltig Wirtschaften, Greencity – der Verein, Münchner Initiative Nachhaltigkeit,Raus-aus-der-Steinkohle München, Fossil Free München, Scientists4Future München, oekom e.V., Netzwerk Saubere Energie München

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