„In der dezentralen Energiewende liegt die Lösung der großen Probleme der
Menschheit – und sie ist machbar!“

– Dorothea Sick-Thies, Gründerin von Protect the Planet –

100 Prozent Stromversorgung aus Erneuerbaren ist Realität

Es ist machbar – darin sind sich die Experten vom Fraunhofer Institut und der Leibniz Universität Hannover sowie von Solarworld, Enercon und Siemens einig: Eine Stromversorgung aus 100 Prozent regenerativen Energien ist in Deutschland keine Utopie und keine Zukunftsmusik. Das Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 beweist, dass eine saubere und zuverlässige Stromversorgung mit dem ausschließlichen Einsatz von Erneuerbaren Energien bereits heute möglich ist. Wir brauchen nur den Mut zur Umsetzung.

Yes We Can

Renommierte Partner aus Industrie und Wissenschaft haben über drei Jahre die Machbarkeit einer vollständig auf regenerativen Quellen basierenden Stromversorgung untersucht. Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Der Projektleiter beim Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), Kaspar Knorr, bewertet die Forschungsergebnisse eindeutig: „Die Untersuchungen zeigen, dass die heutige Versorgungsqualität auch mit einer intelligenten Kombination aus Erneuerbaren Energien, Speichern und Backupkraftwerken mit erneuerbarem Gas erreichbar ist.“ Weitere Informationen zum Kombikraftwerk finden sie hier.

Schritt für Schritt

Es ist also keine technische Frage, ob wir das 100-Prozent-Ziel erreichen, sondern eine politische, gesellschaftliche und persönliche. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten: Auf Ökostrom umsteigen, sein Eigenheim energetisch sanieren, in Wind- und Solar-Bürgerbeteiligungen investieren und vor allem durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen im Alltag. Machen Sie den ersten Schritt!

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Andere Länder machen es bereits vor

Während in Deutschland die Energiewende ins Stocken gerät, zeigen uns Länder rund um den Globus, dass 100 Prozent Erneuerbare realistisch sind: Norwegen, Island, Uruguay und Costa Rica nutzen ihre natürlichen Ressourcen aus Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie deutlich intelligenter und vor allem konsequenter. All diese Nationen erzeugen ihren Strom zu 95 bis 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien. Neuseeland folgt mit 80 Prozent, Tendenz weiter steigend. Norwegen deckt 99 Prozent seines Strombedarfs durch Wasserkraft – Island zu 100 Prozent aus Erdwärme und Wasserkraft. In Uruguay wird die Stromgewinnung zu fast 95 Prozent aus einem Mix aus Windkraft, Solar, Wasserkraft und Biomasse sichergestellt. Und Costa Rica bringt es auf eine hundertprozentige Stromversorgung aus Erneuerbaren. Starke Regenfälle sorgen dort für gefüllte Stauseen, so dass allein Wasserkraftwerke zwei Drittel der Energieerzeugung ausmachen. Ein positiver Nebeneffekt für die Verbraucher: Die Strompreise sind um 12 Prozent gefallen. Der positive Effekt fürs Klima: 100 Prozent weniger CO2-Emissionen!

Was passiert in Deutschland?

Von 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist Deutschland leider noch weit entfernt. Der Status quo: Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 30 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien hergestellt. Braun- und Steinkohle kamen zusammen auf über 42 Prozent, Atomstrom auf 14 Prozent, Gas liegt bei knapp 9 Prozent. Fast drei Viertel der deutschen Stromproduktion basieren also immer noch auf den begrenzten und umweltschädlichen fossilen Brennstoffen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Herkunftsländer, aus denen wir Gas, Kohle und Öl importieren, nicht gerade für Demokratie, Menschenrechte und Umweltschutz bekannt sind.

Der Mix macht es

Für eine erfolgreiche Energiewende bedarf es einen ausgewogenen Mix aller verfügbaren Erneuerbaren Energien sowie intelligenter Stromnetze. Die Integration von Stromspeichern zählt dabei fast genauso sehr wie die saubere Energiegewinnung an sich. Smart-Homes und Elektromobilität unterstützen aktuell den positiven Trend zu energieeffizienten Lösungen.

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 Vorbilder zur Nachhaltigkeit

In Deutschland gibt es zahlreiche Leuchtturmprojekte, sogenannte Best-Practice-Vorbilder: Die Plusenergiehäuser der Solarsiedlung in Freiburg zum Beispiel. Sie produzieren mehr Energie, als die Bewohner verbrauchen und übertreffen damit jeden bisherigen Standard. Oder die Bahnstadt in Heidelberg. Dort wurde aus einem ehemaligen Güter- und Rangierbahnhof wurde eine Null-Emission-Siedlung. Aber auch komplette Regionen in Deutschland können sich inzwischen als klimaneutral bezeichnen, wie zum Beispiel das Energiedorf Wildpoldsried. Dabei spielen die Kommunen eine wichtige Rolle für die Energiewende. Eine Übersicht der sogenannten Energie-Kommunen finden Sie hier.

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Die Bürger wollen die Wende

Die weltweite Energiewende ist ein Kampf zur Bewahrung des Blauen Planeten. Aber die Widerstände der AKW-, Kohle- und Öl-Kartelle sowie Lobbyisten sind nach wie vor sehr massiv. Und das obwohl 93 Prozent aller Deutschen den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen.

Also müssen wir Bürger die Politiker überzeugen. Wie das geht fragen Sie sich? Eine Möglichkeit halten Sie selber in der Hand: den Stift in der Wahlkabine.

Die Vorteile sprechen ganz klar für eine autarke, dezentrale und erneuerbare Stromversorgung. Sie ist klimaneutral, schützt vor Blackouts und wirkt sich positiv auf die eigene Volkswirtschaft aus – auch weil teure Energieimporte wegfallen. Zudem schafft die Energiewende neue Arbeitsplätze und sichert die Zukunft der nächsten Generationen.

Sagen Sie „Ja” zur Energiewende?

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